Vor einiger Zeit waren wir eine Woche über Weihnachten in Lissabon. Jetzt fragten uns Freunde nach ein paar Tipps für einen Aufenthalt dort. Das Folgende sind unsere Empfehlungen:

  • In der Nähe der Cais das Colunas am Ufer des Tejo einen Sundowner trinken
  • Vom Cais do Sodre nach Cacilhas übersetzen und mit dem Bus hochfahren zum Monumento a Christo Rei. Man hat einen tollen Überblick über die Stadt und wenn der Aufzug funktioniert (tat er nicht als wir da waren) sicher einen noch tolleren oben aus der Statue. Dann zu Fuß wieder zurück, unterwegs den Palacio da Cerca anschauen, die Treppe runter zum Ufer und am Fluss entlang der alten Kais zum Hafen. Auf dem Weg trifft man dann auch auf ein paar nette Restaurants
  • Ausflug mit der Bahn vom Estacao do Rossio nach Sintra. Am Besten die Fahrkarten schon am Vortag holen, sonst könnte die Schlange am Fahrkartenschalter etwas zu lang sein. Aber der Ausflug lohnt sich, denn das Castelo dos Mouros und der Palácio Nacional da Pena sind wirklich sehenswert und können vom Bahnhof aus gut erwandert werden.
  • haben wir nicht ausprobiert: mit dem Schiff vom Cais do Sodre nach Belem, denn die Straßenbahn ist notorisch überfüllt und fährt sehr sporadisch. Dort gibt es dann die Besten Pastel de Nata, die dort Pastel de Belem heissen, da sie früher von den Mönchen in Belem hergestellt wurden.
  • für Flohmarktfans: Feira da Ladra am Campo de Santa Clara. Von dort aus sollte man auch zur Igreja da Graca schlendern und die Aussicht bewundern. Noch höher liegt der Miradouro da Nossa Senhora do Monte, von dem aus man einen noch besseren Blick über Lissabon hat.
  • mit dem Elevador da Gloria zum Miradouro Sa Pedro de Alcantara und sich die Gegend bis zum Jardim do Principe Real anschauen

und noch ein "Geheimtipp": sich hier ein Eis holen

Es ist verblüffend, wie gut man durch schwedische Kinderbücher und Möbelhäuser auf die schwedische Lebensart vorbereitet wird. Uns jedenfalls kam Stockholm gar nicht so fremd vor, obwohl es ja über 1000 km von unserem zu Hause entfernt ist.

Wir haben nicht nur die Stadt gesehen, sondern auch mit Fjäderholmarna den Beginn der Schären. Gamla stan als das (touristische) Zentrum Stockholms ist wirklich sehenswert mit seinen alten Gassen, der riesigen Palast und dem täglichen Wachwechsel mit Pauken und Trompeten

Nur leider war die Reise kürzer als gedacht: wir wollten erst am Flughafen einchecken und das erwies sich als Problem. Der Flug war überbucht und wir wurden nicht mehr mitgenommen. Dafür gab es dann eine Tag mit Vollpension im überraschend ruhigen Sheraton am Flughafen und ein paar Tage später noch mal Schadensersatz. War dann auch OK, da wir auch noch einen schönen Sommertag in Düsseldorf verbrachten.

Zum Geburtstag (in Porto) schenkte Daniela mir eine Glasfeder zusammen mit der Aufgabe jeden Tag in Portugal eine kleine Skizze damit zu machen.

glasfeder

Und tatsächlich habe ich für (fast) jeden Tag eine ganz kleine Zeichnung gemacht, um das neue Zeichengerät kennenzulernen.

Eine interessante und ausbaufähige Erfahrung, denn die Glasspitze verhält sich ganz anders als Federn oder Filzschreiber.

Auf dieser Reise habe ich endlich mal wieder ein paar schnelle Skizzen unterwegs machen können. Immer in ein paar Minuten und immer direkt vor Ort. Die folgenden drei gefallen mir am Besten.

Sie sind alle in ein paar Minuten vor Ort in einem A5-Heft entstanden.