Statt ownCloud, das mich seit einigen Jahren ohne große Probleme begleitet hat, werkelt seit heute eine Nextcloud für mich. Ich war einfach neugierig und fand den Schritt von Frank Karlitschek zu mehr Offenheit hin sehr sympathisch.

In der Praxis bedeutete das:

  • Erst mal ein Backup
  • Alles, bis auf den Datenordner und den Configordner wegräumen
  • Dann zunächst Nextcloud 9 einspielen und die Aktualisierung durchführen (besser an der Commandline, wenn man nicht in blöde Browsertimeouts laufen will). Der Download der Version 9 ist nicht ganz leicht zu finden. Deshalb hier der Link in das Downloadverzeichnis
  • Hat man das erfolgreich hinter sich gebracht kommt noch einmal das gleiche Spiel mit Nextcloud 10. Ohne den Zwischenschritt scheint es im Moment nicht zu gehen.
  • Die diversen Clientprogramme von ownCloud auf Nextcloud umstellen. Dabei scheint aber der Unterschied noch nicht so immens zu sein, denn unter Linux benutze ich nach wie vor den ownCloud-Client, denn Nextcloud bietet die Linux-Software nur als Quellcode an. Aber ich hatte keine Lust selber zu compilieren

Der Android-Client hat gleich einen Absprung in DAVdroid, der die Server-URL und den User schon vor befüllt. Fast. Es fehlt am Ende der URL ein /remote.php/dav. Dann lassen sich auch Termine, Aufgaben und Kontakte angenehm teilen.

Die Cloudlösung heißt bei mir übrigens ganz neutral Wolke

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Zu einem warmen Tag an einem Strand gehört auch ein kühles Bier. In diesem Fall ist der Strand im Westen von Frankreich am Atlantik und das Bier kommt aus dem Osten  Frankreichs aus der Gegend von Straßburg.

Der Ort: Chatelaillon Plage ist ein hübscher Ferienort mit vielen Ferienhäusern und Appartements, dazu ein paar kleinere Hotels. Die Saison dauert gerade mal von Juli bis August; davor und danach herrscht tiefste Nebensaison. Der Strand hat eine Besonderheit: bei Ebbe zieht sich das Meer einige hundert Meter zurück und statt Schwimmern sieht man dann Muschelsammler durch das Watt stapfen.
Auf dem Foto sitzen wir übrigens im Comptoir des Iles und werden bald nach dem Bier Moules et Frites geniessen

Das Bier: Das Kronenbourg ist so etwas wie ein französisches Standardbier. Die Geschichte der Brauerei, die im Straßburger Stadteil Cronenburg beheimatet ist, reicht bis ins Jahr 1664 zurück. Also auch wieder eine Traditionsbrauerei, die heute den größten Marktanteil in Frankreich hat und seit ein paar Jahren zu Carlsberg gehört.

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Das Bier: Das Pelforth ist ein Bier, das im Namen noch Teile eines Tanzes trägt: seit 1921 gab es in Lille die Brauerei "Brasserie du Pélican", die nach einem damals beliebeten Tanz benannt war. 16 Jahre später wurde das Pelforth entwickelt; die ersten drei Buchstaben leiteten sich noch vom Pelikan her, das "fort" vom hohen Malzanteil und das "h" sollte irgendwie englisch klingen. Was für ein französisches Bier dann schon etwas ungewöhnlich ist.

Heute ist es auch nicht mehr wirklich ein französisches Bier, sondern eine regionale Besonderheit im Heineken-Konzern. Aber immerhin wird es noch in Frankreich gebraut. 

Nebenbei: mir schmeckt das Brun besser als das Blond, das auf dem Foto zu sehen ist. 

Der Ort: Eine Kneipe mit Blick auf den Vieux Port von La Rochelle, der einmal der größte Atlantikhafen Europas war.